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älteres Paar lächelt sich an

Generationenwohnen

11.05.2018 | Gisela Thiele

Ein Mehrgenerationenhaus ist ein offener Treffpunkt (oft von Trägern der freien Wohlfahrtspflege unterhalten) für alle Menschen in der Nachbarschaft. Das Mehrgenerationenwohnen verfolgt dabei wie das Mehrgenerationenhaus dasselbe Prinzip: Die gegenseitige Unterstützung von Jung und Alt. Beim Mehrgenerationenwohnen leben Paare, Familien und Singles jeweils in ihrer eigenen Wohnung, sind aber doch (fast) jederzeit ansprechbar und unterstützen sich gegenseitig. Die Vorteile dieser Wohnform sind:

  • alle Parteien bewahren sich ihre Unabhängigkeit,
  • Altenpflege kann effizient organisiert werden,
  • Senioren können länger zuhause wohnen bleiben,
  • kostengünstiger als die Unterbringung in einer Einrichtung,
  • die Generation der berufstätigen Eltern wird teilweise von der Kinderbetreuung entlastet.

Nachteile sind:

  • Konfliktpotential durch die räumliche Nähe,
  • Belastung für die „Sandwich-Generation“, das betrifft vor allem Frauen, die es allen Recht machen wollen und dabei ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigen,
  • Hinauszögern der Inanspruchnahme professioneller ambulanter Pflege.

Zitiervorschlag
Thiele, Gisela, 2018. Generationenwohnen [online]. Altenarbeit.info. Bonn: socialnet GmbH, [Zugriff am: 08.08.2022]. Verfügbar unter: https://www.altenarbeit.info/generationenwohnen.html

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Henrike Voß: Was bindet Menschen mit Demenz an das Leben? Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2022. 508 Seiten. ISBN 978-3-8487-8634-3.
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