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älteres Paar lächelt sich an

Sozialstationen & Ambulanter Pflegedienst

Sozialstationen sind Einrichtungen von privaten und öffentlichen Trägern der freien Wohlfahrtspflege, die durch ambulante Pflegedienste Menschen mit Hilfe und Pflegebedarf sowie ihre Angehörigen bei körperbezogenen und pflegerischen Maßnahmen sowie Aufgaben der Haushaltsführung im eigenen Zuhause professionell unterstützen. Die Begriffe Sozialstation und ambulante Pflegedienste werden in der Praxis synonym verwendet und nicht voneinander abgegrenzt. Sozialstationen vereinigen mehrere Dienstleistungen in sich, wobei das Hauptarbeitsfeld die ambulante Pflege ist. Ambulante Dienste bieten im weitesten Sinne pflegeergänzende Versorgungsangebote im häuslichen Bereich an; das Angebot wird durch weitere Angebote wie beispielsweise die mobile/ambulante geriatrische Rehabilitation, Gruppen für pflegende Angehörige, Fördergruppen für Erkrankte mit dementiellem Syndrom oder niederschwellige Betreuungen ergänzt. Der ambulante Dienst der häuslichen Pflege übernimmt die Grundpflege und Behandlungspflege zur Versorgung alter, kranker und pflegebedürftiger Menschen und führt diese in der Wohnung des Betroffenen durch. Mitarbeiter der Sozialstation realisieren auch regelmäßig anfallende hauswirtschaftliche Arbeiten wie zum Beispiel Waschen, Bügeln, Kochen, Einkaufen oder kleinere Reinigungsarbeiten. Gesetzliche Grundlagen bilden § 37 SGB V (häusliche Krankenpflege), § 36 SGB XI (Pflegesachleistung), § 45b SGB XI (zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen) und das neue Pflegestärkungsgesetz nach § 14 SGB XI.

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Schlagworte des aktuellen Beitrags

Beratung, Hilfsangebote, Pflegedienst

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Buchcover

Andrea Schiff, Hans-Ulrich Dallmann: Ethik in der Pflege. UTB (Stuttgart) 2021. 238 Seiten. ISBN 978-3-8252-5587-9.
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