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alter Mann mit Ball in der Hand

Gerontopsychiatrische Facheinrichtungen

Gerontopsychiatrische Einrichtungen nehmen alte Menschen mit psychischen Erkrankungen ambulant oder (teil-)stationär auf. Ein Schwerpunkt liegt bei Patienten mit Demenz.

Die ambulante Behandlung umfasst Fach- und Beratungsdienste sowie gerontopsychiatrische Institutsambulanzen. Sie bieten psychiatrische Beratungen und Behandlungen an. Diese Leistungen können auch in Form von Hausbesuchen stattfinden, wenn der Patient selbst nicht in der Lage ist, eine entsprechende Einrichtung aufzusuchen.

Die teilstationäre Behandlung decken gerontopsychiatrische Tageskliniken ab. Das besondere bei ihnen ist, dass der Patient in seinem bisherigen sozialen Umfeld bleiben kann und gleichzeitig pflegende Angehörige entlastet werden. Zentrales Ziel hierbei ist, die vorhanden Fähigkeiten und Fertigkeiten des Patienten zu verbessern sowie dessen Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu fördern.

Die stationäre Behandlung in eine gerontopsychiatrische Abteilung ist dann notwendig, wenn bei einem älteren Menschen der Krankheitsverlauf so weit fortgeschritten, dass er eine klinische Behandlung benötigt. Die stationäre Behandlung umfasst in der Regel die Therapie der psychischen Beeinträchtigungen sowie die Förderung noch erhaltener Fertigkeiten und sozialer Netzwerke. Ziel ist die Verbesserung der durch die Erkrankung beeinträchtigten Lebensqualität und die Entlassung des Patienten in seine häusliche Umgebung.

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Buchcover

Andrea Schiff, Hans-Ulrich Dallmann: Ethik in der Pflege. UTB (Stuttgart) 2021. 238 Seiten. ISBN 978-3-8252-5587-9.
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